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Was macht meine Arbeiten aus
In meiner Kunst setze ich mich mit dem Körper als Spiegel innerer Zustände auseinander. Ich untersuche, wie Verletzlichkeit, Identität und psychische Spannungen in kleinen Gesten, Hautoberflächen und stillen Momenten sichtbar werden. Als Malerin und Tätowiererin bewege ich mich nah an der Grenze zwischen Oberfläche und Innerem – zwischen dem, was gezeigt wird, und dem, was verborgen bleibt. Meine Arbeiten erzählen von weiblicher Selbstwahrnehmung, von Kontrolle und Kontrollverlust, von Schmerz, Fürsorge und dem Ringen darum, im eigenen Körper zuhause zu sein. Dabei suche ich nach einer Bildsprache, die leise ist, aber eindringlich, zart und zugleich schonungslos ehrlich.
Meine Vita
Verena Sophie Lork, geboren 2000, lebt und arbeitet in München. Sie verbindet in ihrer künstlerischen Praxis Malerei, Ölpastell, grafische Techniken und Tattoo-Kunst zu einer eigenständigen, gegenständlichen Bildsprache. Ihre Arbeiten untersuchen, wie innere Zustände, Verletzlichkeit und Identität in körpernahen Motiven sichtbar werden. Dabei interessiert sie besonders die Spannung zwischen äußeren Erscheinungen und innerem Befinden sowie die Rolle des Menschen – insbesondere aus weiblicher Perspektive – in ihrem sozialen und natürlichen Umfeld.
Lork absolvierte 2025 den Bachelorstudiengang Kunst & Multimedia an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Parallel arbeitet sie seit mehreren Jahren als selbstständige Tätowiererin in einem renommierten Studio. Die Verbindung digitaler und analoger Medien im Studium sowie die körperorientierte Präzision der Tattoo-Arbeit prägen ihren sachlichen, konzentrierten Zugang zu Bildfindung und Material. Diese Nähe zum Körper, emotionaler Intimität und Ritual spiegelt sich in ihren Papier- und Leinwandarbeiten wider.
In ihren Arbeiten stehen oft subtile Ausdrücke, wie Hände in Bewegung, Körperfragmente im Moment der Selbstprüfung oder stillstehende Figuren im Vordergrund, die psychische Spannungen und innere Reflexionen sichtbar machen. Durch reduzierte Farbgebung und dunklen und pastellgetönten Akzente entstehen Werke, die zugleich ruhig, reduziert und emotional aufgeladen wirken. Die Motive lassen Raum für individuelle Interpretation, zeigen aber immer eine direkte Verbindung von Körperlichkeit und innerem Zustand.
Verena Sophie Lork sammelte Ausstellungserfahrung unter anderem in der Abschlussausstellung des Bachelorstudiengangs Kunst & Multimedia der LMU 2024 sowie in der Ausstellung „Perfectly Blue“ in Starnberg 2025, die sie gemeinsam mit der Künstlerin Naomi Lawrence realisierte.
Mit einer gegenständlichen, klaren und zugleich intimen Bildsprache macht Lork innere Spannungen, Identität und psychische Prozesse sichtbar, ohne diese plakativ zu inszenieren. Ihre Arbeiten reflektieren die Verbindung von Körper, Emotion und Gesellschaft, zwischen Präsenz und Schatten, Kontrolle und Verletzlichkeit.
Denkst du an mich (Perfectly Blue) 2025 Fleischteppich (Enter your password) 2024
Ausstellungen
Perfectly Blue: Ludwigs Leben in Tattoos - Starnberg 2025
Enter your Password - München 2024

